Chronische Beschwerden

Chronische Beschwerden stellen oft eine große Belastung dar – für die betroffenen Kinder und Jugendlichen ebenso wie für die gesamte Familie.

Wir unterstützen euch dabei, einen guten und sicheren Umgang mit chronischen Erkrankungen zu finden. Dabei ist uns wichtig, nicht nur die medizinische Behandlung, sondern auch den Alltag eures Kindes im Blick zu behalten.

Gemeinsam entwickeln wir individuelle Lösungen, begleiten euch langfristig und stehen euch bei allen Fragen zur Seite – mit dem Ziel, eurem Kind trotz chronischer Beschwerden eine bestmögliche Lebensqualität zu ermöglichen.

Chronische Kopf- und Bauchschmerzen

Wiederkehrende Kopf- oder Bauchschmerzen sind im Kindesalter häufig und haben meist harmlose Ursachen. Dennoch ist eine sorgfältige Abklärung wichtig, um die Beschwerden richtig einordnen zu können.

Häufig handelt es sich jedoch um sogenannte psychosomatische Beschwerden. Auch in diesen Fällen stehen wir euch beratend zur Seite und unterstützen euch dabei, passende Wege im Umgang mit den Beschwerden zu finden.

Enuresis (Einnässen)

Die meisten Kinder sind bis zum 4. Lebensjahr tagsüber trocken und bis etwa zum 5. Lebensjahr auch nachts. Wenn euer Kind dafür mehr Zeit benötigt, ist das zunächst kein Grund zur Sorge – jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo.

Vor dem Termin

Bitte füllt – wenn möglich – vor dem Termin unsere Fragebögen aus. So können wir besser einschätzen, ob eine organische Ursache vorliegt und ob eine Behandlung notwendig ist.

Im Termin werten wir alle Informationen gemeinsam aus, beraten euch ausführlich und führen – je nach Bedarf – weitere Untersuchungen durch.

Akzeptiert, dass sich die Situation nach der Geburt vielleicht anders entwickelt hat als erwartet. Gleichzeitig ist es wichtig zu wissen: Euer Kind selbst empfindet sich nicht als „anders“.

Gelenkschmerzen/Rheumatische Erkrankungen

Schwellungen oder schmerzende Gelenke können auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten. Häufig stehen diese im Zusammenhang mit Infektionen oder Verletzungen, seltener können sie Hinweis auf eine rheumatische Erkrankung sein.

Tipp:
In der Kinderarzt-App findet ihr ein Rheumatagebuch. Dieses könnt ihr nutzen, um Beschwerden, Verläufe und Beobachtungen zu dokumentieren – eine wertvolle Unterstützung für die Diagnostik und Verlaufskontrolle.